Pyramiden- oder Beziehungsbauer

Ein nachdenkenswerter Beitrag von Raineer Q. Chu auf dem dritten Kongress der Lausaaner Bewegung in Kapstadt.

God’s Global Urban Mission – Solutions | The Lausanne Global Conversation.

Ein paar Sätze von ihm (frei überstetzt): Die Pyramidenbauer lesen die Bibel „von oben nach unten.“ Sie denken Armut ist das Problem. Aber Armut ist nicht das Problem. Jesus sagt, dass die Armen gesegnet sind. Stattdessen sagt Jesus, dass die Liebe zum Reichtum das Problem ist. Es ist eine Last zu viel Geld zu haben. Das Problem ist nicht Armut, sondern Gier. Wenn man sagt, dass Armut das Problem ist, stetzt man die Armen unter Druck. Wenn man sagt, dass Gier das Problem ist, dann setzt man den Punkt an die Stellen, an die Bibel es auch tut.

Die Pyramidenbauer sagen, dass die Armen sie brauchen, doch das Gegenteil ist der Fall. In 1 Johnnes 3,17  steht „Wer aber irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm?“ Wo bleibt da die Liebe? Hier geht es nicht um Errettung/Heil, sondern um konkrete Nachfolge.

Die Armen haben keine Lobby, die Reichen können sie sich leisten. Ich merke wie mir solche Stimmen aus Asien gut tun, weil sie die Sachen aus seinem ganz anderen Blickwinkel betrachten ( auch wenn es sicherlich noch Ergänzenswertes gibt wie die negative Kraft eines  „Geistes der Armut“)

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Gebet und Mission

Ein Grund, warum ich die 24-7 Prayer Gebetsbewegung genial finde, ist die Verbindung von Gebet und Mission, bzw. das sie diese nicht trennen. Und damit etwas vereinen, dass nicht getrennt werden sollte.

„Vielleicht dreht es sich beim Gebet genau darum. Eine Minute kniet man in stillem Gebet, in der nächsten neben einem bewusstlosen Mädchen; einen Tag spricht man mit Gott über Menschen, am nächsten mit Menschen über Gott. Diese Mischung von intensiven Gottesbegegnungen und praktischem Engagement für eine Not leidende Welt ist genau das: in der Fürbitte für andere Menschen einzutreten.“

Pete Greig, in Red Moon Rising, S. 239.