Seit dem ersten Advent läuft das Jahr der Stille. Die Aktion hat das Ziel, Menschen zu ermutigen den Lebensrhythmus Gottes in ihrem Alltag zu verwirklichen. Dazu werde auch ich hier auf meinem Blog immer wieder selbst Anregungen geben und generell Ideen aufgreifen und weitergeben. Wie könnte es aussehen Stille in unser Leben zu integrieren? Hier ein paar recht generelle Antworten:

  • Gott in der Stille suchen. In ihm ruhen und sich gelassen an seiner Gegenwart freuen.
  • Gott im Gebet begegnen und achtsam sein Wort lesen.
  • Eine Neujustierung vornehmen für eine gesunde Balance zwischen Ruhen und Aktion.
  • Stille-Zeiten, Retraiten und Fastenangebote neu entdecken.
  • Hilfreiche Muster erlernen und sich über Erfahrungen mit der Stille austauschen.
  • Stille-Elemente in den Alltag von Beruf, Familie und Gemeinde einbauen.
  • Entdecken, wie Entscheidungen aus dem Hören auf Gott getroffen werden.
  • Neue Orte außerhalb der Kirchen- und Gemeindehäuser im öffentlichen Leben für Stille-Erfahrungen entdecken und temporär gestalten.

Auch in der Bibel ist immer wieder von Stille und Ruhe die Rede. Ich liste mal ein paar Bibelstellen auf. Sie zeigen auch schon das Bedeutungsspektrum, in der es im Wort Gottes gebraucht wird. Es geht darum ….

  • zur Ruhe zu kommen
  • Gott zu vertrauen
  • einen Lebensrhythmus aus Arbeit und Ruhe
  • Stille sein, um Gott zu hören, zu spüren, zu begegnen
  • zur Vernunft kommen und von falschen Taten ablassen

„Denn so spricht der Herr, HERR, der Heilige Israels: Durch Umkehr und durch Ruhe werdet ihr gerettet. In Stillsein und in Vertrauen ist eure Stärke. Aber ihr habt nicht gewollt.“ (Jes 30,15)

„Sei still dem HERRN und harre auf ihn! Entrüste dich nicht über den, dessen Weg gelingt, über den Mann, der böse Pläne ausführt!“ (Ps 37,7)

„Seid stille und erkennt, dass ich Gott bin.“ (Ps 46,11)

„Sechs Tage soll man seine Arbeit verrichten, aber am siebten Tag ist Sabbat, ein Tag völliger Ruhe, heilig dem HERRN. Jeder, der am Tag des Sabbats eine Arbeit verrichtet, muß getötet werden.“ (2Mo 31,15)

„Nur auf Gott vertraut still meine Seele, von ihm kommt meine Hilfe. Nur auf Gott vertraue still meine Seele, denn von ihm kommt meine Hoffnung.“ (Ps 62,2+6)

„Gott, schweige nicht! Verstumme nicht, und sei nicht stille, o Gott!“ (Ps 83,2)

„Und frühmorgens, als es noch sehr dunkel war, stand er auf und ging hinaus und ging fort an einen einsamen Ort und betete dort.“ (Ma 1,35)

„Und als das Lamm das siebte Siegel auftat, entstand eine Stille im Himmel, etwa eine halbe Stunde lang.“ (Offb 8,1)

Wenn ihr auf hier klickt, kommt ihr zu einer Geschichte zum Thema Stille, die ich geschrieben habe.

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