Wie laut ist laut?

Stille ist etwas Gutes.
Aber wir kommen so selten dazu.

Das Jahr der Stille lädt dazu ein innezuhalten und Stille in den Alltag zu integrieren. Dazu nun eine kleine Meditation über Lautstärke. Wie laut ist eigentlich laut? Was setzen wir uns da tagtäglich aus?

Fallen einer Feder in Dezibel = 0
Summen einer Mücke in Dezibel: 10
Ruhiger Raum, nachts, abseits vom Verkehr in Dezibel: 10 – 20

Rascheln von Laub in Dezibel: 20
Ticken einer Armbanduhr in Dezibel: 20
Atemgeräusch in Dezibel: 25
Vogelgezwitscher in Dezibel: 40
Brummen unseres Kühlschranks in einem Meter Entfernung in Dezibel: 50
Leichter Regen in Dezibel: 50
Normale Sprache in Dezibel:  60

Hauptverkehrsstraße, nachts, in Dezibel: 65
Sehr laute Sprache in Dezibel:  70

Genormte Lautstärke einer Fahrradklingel in Dezibel: 75
Geräusch eines Staubsaugers in Dezibel: 80
Durchschnittliches Schnarchgeräusch in Dezibel: 90
Schreirekord in Dezibel: 120
Düsenjet in Dezibel: 120

Lautstärke beim lautesten „Manowar“ – Auftritt in Dezibel: 129,5
Lautstärke ab der eine Gehörschädigung möglich ist, in Dezibel: 130

Wichtig ist zu wissen, dass jeweils eine Erhöhung um 10 Dezibel vom Menschen als doppelt so laut empfunden wird.

NT vor AT?

Welchen Teil der Bibel soll zuerst gelesen werden? Mit welchem Buch der Bibel soll gestartet werden? Die Bibel ist ein umfangreiches Werk mit nicht immer leicht zu verdauender Kost. Soll, wie üblich mit einem Buch, bei Seite 1 angefangen werden? Gerade dann, wenn Menschen sich dem christlichen Glauben nähern oder Interesse zeigen und sie die Bibel lesen wollen, kommt diese Frage auf den Tisch.

Ich habe mich dieser Frage letztens neu gestellt. Mir persönlich ist von verschiedenen Seiten empfohlen worden mit den Evangelien (also Neues Testament) anzufangen. Argumentiert wurde u.a. damit, dass Jesus der Startpunkt sein soll und muss, denn er ist das Zentrum des christlichen Glaubens. Außerdem steht im Alten Testament (AT) doch recht langatmige Texte, die ich wahrscheinlich nicht gleich verstehen werden und mir die Lust an der Bibel nicht verloren geht … Doch macht diese Argumentation Sinn?

Neulich habe ich von den Wycliff-Bibelübersetzer gehört, dass sie bei den Bibelübersetzungen in Sprachen, in der es noch keine Bibel gibt und die z.T. noch nicht einmal eine geschriebene Sprache besitzen, nicht mehr unbedingt mit den Evangelien anfangen. Meines Wissens wurde „normalerweise“ mit dem Markusevangelium begonnen. Vermehrt wird aber jetzt mit dem Alten Testament begonnen. Dabei übersetzen sie nicht das komplette AT, sondern eine Zusammenfassung, die aus 40% des eigentlichen Textumfanges besteht.

Das fand ich nun sehr interessant, besonders die Argumentation. Die Beobachtung ist, dass gerade Völker mit wenig bis gar kein Bibelvorwissen das Neue Testament nur in ihrer Tiefe und Fülle verstehen, wenn sie die Geschichte der Menschheit von Anfang an kennen. Die Dimension der Heilstaten Jesus lassen sich mit dem Hintergrund der Geschichte besser verstehen. Das ist mir sehr einleuchtend.

Wir müssen bei der Verkündigung der biblischen Botschaft bei Gott anfangen (Am Anfang schuf Gott…). Die Bibel macht nichts anderes. Gott war im Anfang. Er war da. Und er schuf die Erde. Alles geht auf ihn zurück. Und dieser Gott stellt sich als ein dreieiniger Gott vor (Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist). Wenn Gott im/am Anfang die Erde erschuf, dann erschuf sie die Trinität. Somit bekommt die Trinität von Anfang an eine große Bedeutung, die es zu (neu) entdecken gilt. Gott ist Gemeinschaft. Die Trinität scheint uns zu komplex und unverstehbar, dass wir sie oft aussparen. Ein Fehler, wie ich meine. Von Gott kommen wir zum Menschen. Wer ist der Mensch? Und da wir von Gott her denken sollten, weil er im Anfang war, stellt sich die Frage konkreter: Wer ist der Mensch vor Gott? Diese Frage gilt es zu beantworteten. Was bedeutet es Ebenbild Gottes zu sein? Wenn das verstanden wurde bekommt auch der Sündenfall seine tiefgreifende Dimension. Sünde (Hartmaologie = Lehre von der Sünde) ist und war eben kein Kavaliersdelikt, sondern in seiner ganzen Konsequenz die Ablehnung Gottes und seines Verständnisses vom Menschen. Von der Sünde kommen wir nun zur Erlösung (Soteriologie = Lehre vom Heil). Und die Soteriologie beginnt nicht im NT mit Jesus, sondern im Garten Eden mit der Schlachtung eines Tieres, damit der Mensch seine Blöße bedecken konnte. Dem Rausschmiss aus dem Paradies folgte die Bundesgemeinschaft. Das AT berichtet nun viel darüber wie Menschen in dieser Bundesgemeinschaft lebten. Erst viele, viele Jahre später kam Jesus und mit ihm das perfekte Opferlamm. Wenn wir Vorgeschichte auslassen, rauben wir uns viel von Gottes Sicht auf seine Schöpfung. Wer Jesus besser verstehen lernen will, muss bei der Schöpfung beginnen und nicht erst bei der Geburt Jesu.

Rent a preacher

Prediger zu vermieten. Es ist meine große Leidenschaft, Menschen und Gruppen durch Gottes Wort zu inspirieren, zu qualifizieren und zu mobilisieren, damit sie Gott und ihre Leben besser verstehen und lernen erfüllt zu leben.

Seit einigen Jahren besuche ich verschiedensten Gemeinden und Gruppen, um ihnen Gottes Wesen durch Predigten, Vorträge und Seminare zu vermitteln.

Ich glaube, dass das Leben mit Jesus eine sehr spannende Reise ist. Ich will Menschen dazu ermutigen  sich auf diese Reise einzulassen und ihnen konkretes Handwerkszeugs und Strategien nahebringen, um diese Reise auf eine natürliche, ehrliche und einflussreiche Weise zu gestalten. Das will ich auf eine Art weiter geben, die aktuell, relevant und leidenschaftlich ist. Und das überall, wo Gott mich haben will. Vielleicht auch bei Dir?

Predigten

Der Pastor ist im Urlaub oder Ihr wollt bewusst den Einfluss von unterschiedlichen Predigern? Ich komme gerne und bereichere euch. Mir geht es darum das Denken von Menschen anzuregen, ihr Herz zu berühren genauso wie Wissen und Handlungsstrategien weiterzugeben. Es gibt eine Reihe von Themen die mir am Herzen liegen.

Seminare

Manchmal sind 30 Minuten einfach nicht genug! In Seminaren oder auf Freizeiten besteht die Möglichkeit, mehr Zeit miteinander zu verbringen und sich etwas besser kennen zu lernen. Es können ganze Themenreihen durchgeführt werden, die die Chance bietet, sich ausführlich mit bestimmten Inhalten auseinander zu setzen und auch didaktisch kann variantenreicher gearbeitet werden. In meinen Seminaren, die ich an die jeweiligen Gegebenheiten anpasse, geht es mir darum, dass wir gemeinsam das Thema erarbeiten. Die Teilnehmer sollen miteinbezogen werden und selbst kreativ zum Denken angeregt werden. Ich wende unterschiedlichen Medien an (u.a. PowerPoint, Flip-Chart) und arbeite mit Geschichten (Storytelling), Musik, OpenSpace etc..

Und wie weiter?

Wenn Du denkst, ich sollte mal bei Euch vorbei schauen, dann nehme doch einfach Kontakt mit mir auf. Ich bin telefonisch und per Mail gut zu erreichen. Dann besprechen wir alles weitere. Ich würde mich freuen, von Dir zu hören.

Weg damit!

Zugegebenremaßen ein wenig populistisch. Ich hoffe ihr versteht die ernsthafte Ironie!

Weg damit! Weg mit „Meine Stimme gegen Armut“-Gewissensberuhigung. Hilfe ist mehr als ein Mausklick im Internet! Schluss mit „Alle Wege führen zu Gott“. Allah ist nicht Jahwe, Jesus nicht Mohammed und Buddha schon gar nicht Shiva. Weg mit dem Schlankheitswahn. Frauen mit Rundungen sind schöner. Weg mit billiger Comedy ala Mario Barth und Oliver Pocher. Weg mit der „schnell Kohle machen Kultur“. Hart arbeiten für den Erfolg ist angesagt. Schluss damit sich über Nordic Walking lustig zu machen. Auch Frauen brauchen einen Sport. Weg mit „Geiz ist geil-Slogans“, denn teuer hält länger. Schluss mit „Wir wollen die Mauer wieder- Nostalgie.“ Ein wenig Geschichtsunterricht hat noch niemand geschadet.  Weg mit „den Politikern die Schuld in die Schuhe schieben“. Selber gestalten. Weg mit den lästigen Verspätungen der Bahn. Die Japaner bekommen es doch auch hin. Weg mit E-Card Geburtstagsgrüße. Wir freuen uns doch alle unglaublich über Briefe. Weg mit den GEZ-Geldeintreibern. Deren Methoden bedürfen keine weiteren Kommentare. Weg mit der reinen Lehre. Unsere Erkenntnis ist und bleibt Stückwerk. Weg mit dem täglichen Gehetzt-Sein. Ein wenig mehr Stille und Innehalten ist angebracht. Weg mit kurzfristigem Denken. Das Leben ist ein Marathon und kein Sprint. Weg mit dem Krisengerede. Wart ihr noch nie in Afrika? Weg mit „Sei ein Sieger-Sprüchen“. Scheitern ist erlaubt. Und schließlich Weg mit „Yes we can“-Kampagnien – ich muss nicht alles können.

Was muss für dich im Jahr 2010 weg?

P.S. im nächsten Post geht es dann um das was „her muss“, schließlich ist dafür sein besser als gegen etwas…