Ich bin ein großer Fan von Eckard von Hirschhausen. Seine Art Wissen zu vermitteln spricht mich voll an. Wir bräuchten mehr „Verkündiger“ wie er. Wie er Kabbarett und Wissenschaft verbindet fasziniert mich. Der Traum in mir wächst Ähnliches zu wagen.

Seine Glückshow beendet er mit  folgender Gute-Nacht-Geschichte. Dabei geht er auf das Thema Berufung ein. Klingt sehr nach Martin Luther. Er entwickelte seine Vorstellung von Beruf und Berufung vor allem aus der paulinischen Aufforderung „Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde.“ Jeder äußere Beruf eines Menschen beruht auf einer inneren Berufung durch Gott. Jeder Einzelne erfährt diese Berufung aufgrund von gottgegebenen ganz besonderern Qualitäten und Fähigkeiten zum Dienst am Nächsten und somit für Gott. Unter diesem Gesichtspunkt ist der Fließbandarbeiter dem Manager absolut gleich. Jegliche Berufserfüllung im engeren wie im weiteren Sinn, z.B. durch das Ehrenamt, wird als Gottesdienst verstanden.

„Gott erwartet von Menschen mit den verschiedensten Temperamenten und unterschiedlicher Erziehung und Herkunft nicht immer dasselbe. Ein jeder sollte Gott entsprechend seiner Berufung dienen und sein Gewissen nicht mit der Tatsache quälen, dass er nicht zu Handlungen fähig ist, für die er nicht qualifiziert ist.“

Richard Wurmbrand, deutsch-rumänischer Pfarrer

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