Schon krass wenn man mit Geldanlagen mehr verdienen kann, als durch harte Arbeit! Letztens war ich mit Freunden in dem schockierenden Film „Let‘ s make money“, der zeigt wie Finanzen über den Globus „geschoben“ werden und was hinter dem uns wohl bekannten Werbeslogan „Lassen Sie ihr Geld für sich arbeiten“ steckt. Doch Fakt ist, dass Geld nicht von alleine arbeitet. Irgendwie und irgendwo wird dafür, meist unter krassen zum Teil unmenschlichen Bedingungen, gearbeitet. Wenn also ihr Geld „arbeitet“, arbeiten in Wahrheit reale Menschen dafür. Wenn sie also ihr Geld für sich „arbeiten“ lassen, schwitzen und schuften dafür Arbeiter, verteilt auf der gesamten Erde. Die Globalisierung hat diesen Trend verstärkt, undurchschaubarer und bizarrer gemacht.

Der Film zeigt in erschreckendem Masse die Ethik von (manchen) Managern und Industriellen. Die pure Gier regiert. Wo bleibt die soziale Verantwortung? Die Aktionäre werden verwöhnt, während die Arbeiter ausgebeutet werden. Wollen wir das als Gesellschaft?

Eine Frage im Film hat mich nachdenklich gemacht: „Wie lange können wir uns die Reichen noch leisten?“ Man schätzt das 17,5 Trillionen Dollar auf Bankkonten in Steuerparadiesen geparkt wird. Doch sind die Reichen die Bösen? Nein, das Problem ist vielmehr ihre Gier? Und gierig sind nicht nur die Reichen. Die Frage müsste vielmehr lauten: Wie lange können wir uns die Gierigen noch leisten? Und dann kann plötzlich auch ich betroffen sein. Leute: Gier ist eine schlimme Sünde! Oder?

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