Ich beschäftige mich momentan mit dem Thema narrative Theologie. Narrativ bedeutet erzählerisch. Mich treibt die Frage um, wie man mit Geschichten Wissen und im speziellen Theologie vermitteln kann. Ich glaube an die Kraft von Erzählungen. Wir sind in unserer westlichen Kultur sehr vom argumentativen Denken geprägt. Narratives Denken ist deutlich unterbelichtet. Es fällt mir beispielsweise viel leichter Theologie argumenativ mit Fakten, Daten und allgemeinen Regeln zu erklären. Doch Theologie ist mehr als reines Faktenvermitteln und erklären. Narratives Denken schafft Zusammenhänge zwischen Fakten und Emotionen, Rahmenbedingungen, Einstellungen. Es gibt Sinn, Orientierung und motiviert durch Visionen. Beides ist nötig.

 

„Mit logisch-wissenschaftlichen Denken hat die Menschheit die Gesetze der Schwerkraft entdeckt, mit Geschichten wie der von Ikarus und Daedalus hielt sie den Traum vom Fliegen wach – bis es gelang, ihn zu verwirklichen“ (Frenzel, Müller, Sottong, Storytelling: Das Praxisbuch, Hanser Verlag, S.15)   

 

Jesus lehrte argumentativ und narrativ. Ich will es ihm gleich tun. Deshalb arbeite ich am narrtiven Dankansatz und hoffe damit meine Zuhörer bald beglücken zu können.

 

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6 Kommentare zu „Storytelling – (m)ein Anfang

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