Martin Preisendanz

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Befragt die Propheten

Oktober 1, 2008 · 3 Kommentare

Über wen haben die Propheten prophezeit? Wenn ich über die Propheten der Bibel lese fällt mir auf, dass die Propheten zum einen eine Botschaft von Gott empfangen haben und sie dann an die entsprechenden Einzelmenschen oder Personengruppen gerichtet haben. Zum Anderen lese ich immer wieder von Menschen, meistens hochrangige Politiker, die zu den Propheten mit einem bestimmten Anliegen gingen, um von ihnen zu hören, was Gott zu ihrer Situation zu sagen hat.

Ich frage mich, ob beides heute auch noch geschieht. Sind die Propheten unterwegs und sprechen ihre von Gott empfangenen Botschaften aus? Und vor allem: Gibt es Menschen die zu den Propheten gehen, um von Gott zu hören?

Wir alle können Gottes Stimme hören und sollen ihm unsere Fragen stellen. Und darin dürfen wir lernen seine Wegweisung zu erfahren. In diesen Situationen ist es aber auch hilfreich andere Menschen als Ratgeber zur Seite zu nehmen. Menschen, die uns gute Fragen stellen; Menschen, die uns Hinweise geben können, etc. Das tun wir, denke ich auch, in Hülle und Fülle. Man denke an das Heer der Berater. Und wer geht zu den Propheten? Haben sie nicht auch was zu sagen? Können sie nicht auch eine Hilfe sein?

Kategorien: Jesus-Nachfolge · Prophetisches · inspirieren · mobilisieren

Liebe und Tod

Mai 6, 2008 · Kommentar schreiben

Das Leben hat zwei große Themen: Liebe und Tod. Das erste hat mit der Gestaltung des irdischen Daseins zu tun, das zweite mit dem unbekannten Ende desselbigen. Habe ich die Liebe zum Leben gefunden? Oder ist der Tod eine Art Erlösung? Lebe ich so, dass ich am liebsten nie sterben würde? Oder darf der Tod irgendwann schon kommen, denn nach einer bestimmten Lebenszeit ist genug gelebt?

Ich will leben! Doch lebe ich? Natürlich lebe ich: Ich atme, ich esse und trinke, habe meine Hobbys, tolle Freunde, das Geld reicht, die Urlaube schön, die Arbeit macht überwiegend Spaß, die Ehe bereichernd und spannungsreich, Beziehung zu Jesus stimmt. Doch ist das alles? Oder gibt es in all dem viel intensivere Dimensionen? Bin ich mir bewusst, dass es mehr gibt? Strebe ich aktiv danach? Oder lebe ich weiterhin in meiner bisherigen kleinen, sicheren Welt? Ja, es kostet Mut. Ja, ich muss endlich was riskieren! Ja, ich muss endlich die „gemütliche“ Lebenszone verlassen, um zur viel Ereignisreicherem, Intensiverem, Echterem vorzudringen. Ich will nicht wie bisher weiterleben! Nicht, weil es schlecht war. Nein, sondern, weil es nicht alles ist. Mein irdisches Leben ist viel zu viel wert, als das ich auf die Ewigkeit warte.

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Ertappt worden …

April 28, 2008 · 2 Kommentare

Ich habe letztens die geniale Gesellschaftsanalyse „Global Players“ von Sascha Lehnartz mit Genuss gelesen. Gelacht, mich amüsiert, gegrinzt und …  ja und … mich ertappen lassen. Während ich grinzenten in meinem Sessel saß und aufblickte erschien quasi ein großer Spiegel und ich schaute in ein verdutztes Gesicht, das ich sehr gut kenne, denn jeden morgen beim Waschen begegne ich ihm. Mist, er redet von mir. Mist, irgendwie gehöre ich auch zu denen. Mist, das trifft auch auf mich zu. So z.B.:   

 

„Büchner etwa war schon im Deutschunterricht so ein Fall, der stets Komplexe verursachte. Stirbt mit 23, der Mann, und hinterlässt ein „Werk“. Die meisten 23jährigen haben da gerade mal ein Werkspraktikum hinter sich. Dabei ist es wahrscheinlich gar nicht so schwer, mit 23 zu sterben und ein Werk zu hinterlassen. Man muss nur früh genug den Mumm haben, eins zu beginnen. Nicht erst noch ein Aufbaustudium absolvieren. Die meisten Leute haben die zwei bis drei wirklich originellen Ideen ihres Lebens im Alter zwischen 13 und 21. Sie müssten sie einfach nur aufschreiben, umsetzen. Danach kommt nicht mehr viel. Wer zögert, weil er glaubt, er müsste erst noch mehr wissen, hat schon verloren. Der Moment zwischen dem ersten Zögern und dem Moment, da man wegen fortschreitendem Haarausfall bereits nicht mehr als Nachwuchstalent durchgeht, ist erschreckend kurz. Das Klofenster der Opportunität schließt sich, und es bleibt nur noch die Flucht ins Ressentiment gegen die Jüngeren, die dreist genug sind, genau das zu machen, was man seit Jahren in irgendwelchen Schubladen vergilben lässt.“

 

Und nun? Ich gehe schon auf die 30 zu. Ich glaube, jetzt ist es wirklich zu spät für mich und außerdem … Scheiß Ausreden!

 

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Familie

März 7, 2008 · Kommentar schreiben

Verschiedene Begegnungen und Gespräche lassen mich wieder aufhorchen. Das Thema ist aktuell, sehr aktuell und wird es immer bleiben. Viele Kinder tun sich enorm schwer sich in gesunder Weise aus ihrem Elternhaus zu lösen und viele Erwachsene wollen ihre Kinder gar nicht loslassen, sondern halten sie schön bei der Stange und unter ihrer Kontrolle. Schließlich soll sich die Investition gelohnt haben. Gerade in „christlichen“ Familien, die sich genau an die Gebote Gottes halten wollen, nehme ich große Unsicherheit und falsche Denkvoraussetzungen wahr. Was sagt denn eigentlich die Bibel?

  • Wir brauchen eine gesunde theologische Reflektion des biblischen Befundes. Das vierte Gebot „seine Eltern zu ehren“ muss mit der Aufforderung „Vater und Mutter zu verlassen“ verbunden werden. Meine Sicht ist hier zu finden.
  • Wir brauchen Eltern, die ihre Kinder auf das Erwachsensein vorbereiten und mit ihren Kindern auf die Loslösung bzw. Eigenständigkeit hinwirken
  • Wir brauchen Kinder die sich aus dem warmen, bequemen Nest der Eltern lösen und anfangen Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
  • Wir brauchen Kinder, die mit Hilfe von Coaches, Mentoren, Therapeuten ihre Elternbeziehung reflektieren, die Familiengeschichte anschauen, um zu schauen, inwieweit und wo das Elternhaus fördernd oder blockierend war.
  • Wir brauchen Kinder, die ihren Eltern dankbar sind, für alles Gute.
  • Wir brauchen Eltern, die für ihre Kinder sorgen und sie nicht ausnutzen (allen voran emotional)
  • Als Menschen, die Jesus nachfolgen, sollen wir dies nicht alleine tun, sondern mit anderen Menschen unser Leben teilen. Diese Menschen sollen für uns auch zu einer Familie werden und das nicht nur geistlich gesehen.

Familie ist ein sehr wichtige und sensible Sache, da wir Menschen Sehnsucht nach Familie haben. Gerade deshalb sollte „Gemeinde“ auch als Familie verstanden und gelebt werden. Miteinander leben, sich mitteilen, sich aushalten, sich ermutigen, sich trösten, auf Vertrauen basierte Beziehungen leben, sich öffnen, sich aufeinander einlassen und das alles in einem verbindlichen Rahmen.

     

    Kategorien: Jesus-Nachfolge · mobilisieren

    Jesus der Heiler !?

    Januar 29, 2008 · Kommentar schreiben

    John 5:1-15   Danach war ein Fest der Juden, und Jesus ging hinauf nach Jerusalem.  2 Es ist aber in Jerusalem bei dem Schaftor ein Teich, der auf hebräisch Betesda genannt wird, der fünf Säulenhallen hat.  3 In diesen lag eine Menge Kranker, Blinder, Lahmer, Dürrer  5 Es war aber ein Mensch dort, der achtunddreißig Jahre mit seiner Krankheit behaftet war.  6 Als Jesus diesen daliegen sah und wußte, daß es schon lange Zeit so mit ihm steht, spricht er zu ihm: Willst du gesund werden?  7 Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, daß er mich, wenn das Wasser bewegt worden ist, in den Teich werfe; während ich aber komme, steigt ein anderer vor mir hinab.  8 Jesus spricht zu ihm: Steh auf, nimm dein Bett auf und geh umher!  9 Und sofort wurde der Mensch gesund und nahm sein Bett auf und ging umher. (…) Der Geheilte aber wußte nicht, wer es war; denn Jesus hatte sich entfernt, weil eine Volksmenge an dem Ort war.  14 Danach findet Jesus ihn im Tempel, und er sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden. Sündige nicht mehr, damit dir nichts Ärgeres widerfahre!  15 Der Mensch ging hin und verkündete den Juden, daß es Jesus war, der ihn gesund gemacht habe. 

    Jesus, der fleischgewordene Sohn Gottes, zeigt seine Macht u.a. durch Heilungen. Es sprach sich sehr schnell herum, dass er übernatürliche Kräfte hatte und es wurden viele Kranke zu ihm gebracht. Gleichzeitig folgte ihm eine Schar Neugieriger, Interessierte aber auch Gaffer. Die Menschen wollten geheilt werden. Und Jesus konnte heilen und vollbracht an vielen ein Wunder. Doch viele ließ Jesus krank zurück. Wie in der Erzählung über die Heilung des Mannes am Teich Betesda. Jesus kam dort hin und es waren eine Menge Kranker. Und Jesus? Er sah sie und heilte den Einen. Wie Jesus sich doch um Menschen kümmert. Er wusste um die Not und das Elend und das kümmerliche Existieren des schon seit 38 Jahren schwer kranken Mannes. Und er macht ihn gesund, der schon seit Jahren versuchte hatte mithilfe magischer Kräfte gesund zu werden. An dem, der auf die heilende Wirkung geweihter Tempel hoffte (vermutlich dem Gott Äskulap geweiht),  zeigt Jesus, dass er viel mehr vermag. Jesus zeigt seine Heilungskräfte und dann? Er entfernte sich. Was ist mit den anderen Kranken, mag man fragen. Sie sahen wie Jesus den Einen heilte und gleichzeitig ließ er sie krank zurück. Ist das gerecht? Warum heilt Jesus nicht alle? Fragen, die wir uns immer wieder stellen können und auch müssen. Die Antwort ist nicht immer einfach und vielfach gibt es einfach keine. Jesus heilt damals wie heute, und ebenfalls lässt er auch heute krank zurück wie damals am Teich Betesda.

    Einen interessanten Aspekt finde ich, dass Jesus, als er den Geheilten im Tempel wieder findet, ihn auf seine Beziehung zu Gott anspricht. „Sündige nicht mehr, damit dir nicht Ärgeres widerfahre.“ Gewichtet Jesus hier? Ich denke schon. Sünde ist ein größeres Übel als Krankheit. Wie viel tun wir in unserem Leben, damit wir gesund bleiben und wenn wir krank sind gesund zu werden im Vergleich zu unserem Investieren in die Beziehung zu Jesus? Beides ist von größter Wichtigkeit und hängt teilweise auch zusammen und bedingt sich gegenseitig. Doch hält deine Beziehung zu ihm auch Misserfolge, Niederlagen und Leid aus? Lasst uns in unsere Beziehung zu ihm investieren, dann werden wir ihm begegnen und auch im Leid seine Nähe erfahren. Wie? - mit ihm reden, von ihm lesen, studieren, meditieren, entspannen, sich Austausch mit Anderen, einfach das Leben genießen …    

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    Suchen und finden

    Dezember 6, 2007 · Kommentar schreiben

    „Bittet, und es wird euch gegeben werden; sucht, und ihr werdet finden; klopft an, und es wird euch geöffnet werden!“ (Matthäus 7,7) 

    Das Leben besteht aus suchen und finden. Es ist eine ständige Suche. Wer nicht sucht, findet auch nicht. Es fällt uns meistens nicht alles zu. Auf allen Ebenen wird gesucht: Menschen suchen Nahrung, den Sinn des Lebens, (die richtige) Arbeit, Glück, den Partner fürs Leben, Halt. Politiker suchen nach Lösung von Problemen. Firmen suchen nach neuen Geschäftsideen, Möglichkeiten der Gewinnsteigerung, neue Lösungsansätze. Christen suchen nach der besten Gemeinde, nach Geisterfahrung, Antworten auf theologische Fragen, Gottesbegegnung uvm.  

    Wo ständen wir, wenn Menschen vor uns nicht gesucht hätten? Viele Errungenschaften sind Früchte von Menschen, die nicht zufrieden waren und sich auf die Suche gemacht haben. Suchen ist wichtig! Es gibt im Leben spezielle Phasen des Suchens, des Hinterfragens: 

    „Wer aber zum „Sucher“ wird, spürt, dass alles, was er mit zwanzig oder dreißig gedacht, geglaubt und zu wissen gemeint hat, nicht mehr richtig passt – wie Kleidungsstücke, die zu eng werden. Die Antworten, von vor zehn Jahren befriedigen nicht mehr, und feste Überzeugungen geraten auf einmal ins Wanken. Es beginnt eine Zeit, wo man viel radikaler zu fragen beginnt als in seinen aufmüpfigsten Jugendjahren – und wo einem alles genormte, vorgefertigte und standardisierte Denken zutiefst suspekt wird. Es ist ein Stadium, wo man auf einmal viel mehr Fragen hat als Antworten – und das bewusst aushält! Ja, es kann eine Befriedigung sein, noch einmal neu zu denken und fragen zu lernen, weil man spürt, dass man mit seinen Fragen näher an Gott und am Leben dran sein kann als mit den Antworten, die man zu haben glaubte!“  (Wolfgang Vorländer). 

    „In Wahrheit geht es in der Phase des Suchens und des Rückzugs (…) vielleicht um die fruchtbarste, revolutionärste und wirkungsvollste Phase des Lebens überhaupt, weil hier nämlich nicht ein pubertierender Jugendlicher „ausschert“, sondern ein erwachsener Mensch mit Bildung und Ausbildung, Lebenserfahrung und „Standfestigkeit“, Überzeugung und Verantwortungsgefühl.“ „Wer aufbricht, um zum Sucher zu werden, kann vorübergehend in Einsamkeit geraten, zugleich gewinnt er jedoch Zugang zu neuen schöpferischen Perspektiven und Möglichkeiten. Denn er hört neue Worte Gottes, sieht größere Horizonte und gewinnt Kraft Alternativen zu ersinnen und zu beginnen.“ (Wolfgang Vorländer) 

    Der Sucher denkt quer. Er macht sich auf den Weg und weiß oft nicht wo er hinkommt. Er muss aufpassen, dass er sich nicht „verläuft“ oder „verrennt“. Dennoch ist es unumgänglich zu suchen, denn durch solche Sucher bleibt das Leben, bleiben private, kirchliche und öffentliche Verhältnisse davor bewahrt unhinterfragt zu werden und in der Erstarrung zu enden. 

    Was ist das Ziel des Suchens? – Finden. Wenn sich jemand dauerhaft im Suchen zu verwurzeln beginnt, dann wird die Suche zur krankmachenden Ideologie, das fundamentale Hinterfragen zu Kritiksucht und Miesmacherei und die Entfremdung zu Verschrobenheit. Menschen, die sich in ihrer Suche festfahren, sind nicht mehr in der Lage konstruktive Veränderung zu bringen. Sie können sich den Aufgaben und Herausforderungen ihres Lebens nicht neu zuzuwenden und Frucht bringen. Wer aber die Phase des Suchens durchläuft und abschließen kann, wird mit deren Frucht belohnt. Wer sucht muss finden! Sucht und findet. Beides gehört zusammen. Wer nicht sucht, findet nicht und wer nicht findet, dem bringt seine Suche nichts. Es gibt Phasen des Suchens und Phasen das Gefundene im Leben integrieren und zu genießen.   

    „Das Ziel ist, sich dem Leben, den Menschen, den Aufgaben neu zuzuwenden, aber nun in größerer Freiheit, selbstloser, ohne eigenen Ehrgeiz, dafür mit um so mehr Liebe, Phantasie und Tiefe.“ (Wolfgang Vorländer) 

    Nach was suchst du? Was fragst du dich? Was hast du gefunden? Bringt es Frucht?

    Kategorien: inspirieren · mobilisieren

    Ein Kunstwerk braucht Zeit

    Oktober 31, 2007 · Kommentar schreiben

    Wolfgang Vorländer vergleicht die Ehe mit einem Kunstwerk (verallgemeinert kann man auch sagen: Freundschaft = Kunstwerk). Kunst aber entsteht nicht einfach so. Es bedeutet viel Arbeit, Nachdenken, Mühe und Zeit um ein Kunstwerk zu erstellen. Am Anfang ist die Idee, man träumt, macht sich Gedanken, lässt sich inspirieren, setzt sich hin, fängt motiviert an, schnell geht es voran, man schwimmt auf der Erfolgswelle, erste Zweifel kommen, man verwirft manches wieder, macht trotzdem weiter, ist zwischendurch gefrustet, braucht Ermutigung von Außen, langsam geht es voran, gute kreative Tage wechseln sich mit schweren lustlosen Zeiten, mehr und mehr wird die Schönheit sichtbar, bis, ja bis die Genialität, Schönheit, Ästhetik, der Zauber des Kunstwerks greifbar wird und man noch viel mehr begreift ist die beste Wahl getroffen zu haben. „Ein Kunstwerk braucht … Zeit, und zwar viel Zeit. Nur Kitsch lässt sich schnell herstellen. Die Zeit ist für gestaltete Beziehungen nicht der Zerstörer, sondern ein höchst notwendiger Faktor: je länger, desto tiefer und reicher kann eine Beziehung erfahren werden.“ (Wolfgang Vorländer) Das Geheimnis ist das Wort GESTALTEN! Wir müssen gestalten!! Wir müssen unsere Beziehungen und ganz allgemein unser Leben gestalten. Das habe ich mir auf die Fahne geschrieben. Deshalb arbeite ich u.a. auch bei Destiny Design mit.       

    Kategorien: inspirieren · mobilisieren

    Wie will ich sein?

    Oktober 29, 2007 · Kommentar schreiben

    Immer in Bewegung zu sein ist eine Herausforderung und doch so wichtig, denn Bewegung heißt Veränderung. Die Welt verändert sich rasant – komme ich mit? Muss ich überhaupt immer mitkommen? Diese Frage bringt mich zu den Überlegungen, wie ich eigentlich leben will. Ich halte das für eine sehr entscheidende Frage. Viele Menschen leben halt einfach so und je nach Persönlichkeit halten sie es auch lange genau so aus. Und dieses „halt so“ ist auch oft gleich mit dem bekannten Leben. Welche Lebensentwürfe kenne ich? Wolfgang Vorländer hat sich auch so seine Gedanken gemacht und schreibt: „Wenn ich darüber nachdenke, wer ich sein will und wie ich sein will, bin ich schon längst. Wenn ich anfange mir Gedanken über meine Lebensweise zu machen, liegt ein erheblicher Teil meines Lebens bereits hinter mir: zwanzig, dreißig, vielleicht fünfzig Jahre. Ich bin kein unbeschriebenes Blatt mehr.“ Genau das ist der Punkt, der uns oft Schwierigkeiten bereitet. Deshalb ist es so wichtig in Bewegung zu sein, über den Tellerrand hinauszuschauen und Veränderung zu bejahen. Es ist nicht einfach Altes hinter sich zu lassen, aber oftmals nötig, denn man will es ja eigentlich. Ich will in Bewegung sein. Ich bin dankbar mit Menschen unterwegs zu sein, die mich das gelehrt haben und die mich immer wieder anfeuern und anpixen nicht stehen zu bleiben.  Lebe ich gerade, wie ich (und Gott) es wollen?  

    Kategorien: inspirieren · mobilisieren